Bericht über die Silvesterfreizeit 2017/2018

Bericht über die Silvesterfreizeit 2017/2018

So heißt Gemütlichkeit in Dänemark. Die halbe Welt will von den Dänen lernen, wie man es sich drinnen nett macht, wenn es draußen ungemütliche wird. Das „glücklichste Land“ (World Happines Report) der Welt hat einfach begriffen, das Leben mehr ist wie die Summe dessen, was man tut. Auf der Silvesterfreizeit haben wir uns daran ein Beispiel genommen. Mit knapp 40 Leuten fuhren wir kurz nach Weihnachten die über 10 Stunden mit dem Auto nach Hivide Sande. Unser Haus stand nur wenige Meter von der Nordsee und der fantastischen Dünenlandschaft entfernt. Täglich zog es uns hinaus, um am Strand spazieren zu gehen, Leuchttürme zu erklimmen oder einfach nur in den Dünen auf und abzugehen. Jeden Tag trafen wir uns zur Bibelarbeit.
Günter Herzog, der zusammen mit seiner Familie mit dabei war, nahm uns Kapitel für Kapitel mit in die Bücher Samuels. Jeder war jeden Tag eifrig damit beschäftigt die entsprechenden Kapitel des Tages rechtzeigig fertig gelesen zu haben. Nach den knackigen Bibelarbeiten war Zeit für Lobpreis und Gebet. Auch sonst wurde „ständig“ musiziert. Das E-Piano fand keine Ruhe. Wer die suchte zog sich ins Kaminzimmer oder an den Strand zurück um alleine oder im Gespräch über Gott und die Welt nachzudenken. Kein Mittagessen endete, ohne dass an irgendeinem Tisch lautstark diskutiert wurde: Glaube, Gnade, Erwählung, Freier Wille… Wer sagt was zu welchem Thema. Nur selten war man sich einig. Doch darum ging es auch nicht so sehr – der Verstand wurde geschärft und viele dachten das erste Mal über bestimmte Glaubensfrage nach.

Wer es etwas ruhiger mochte zog sich ins Kaminzimmer zurück um Bauklötze zu stapeln, Bücher zu lesen oder man entspannte sich im Whirlpool oder in der Dampfkrotte. Der Silvesterabend war auch in diesem Jahr wieder ein Highlight. Damit jeder passend zum Maskenball gekleidet kommen konnte, bastelten viele Stunden an ihrer Gipsmaske. Dann wurde gelacht, gefeiert und getanzt. In der Fotobox entstand so manches kuriose Bild und das Neue Jahr wurde natürlich unter freiem Himmel und lauter Musik empfangen. Es waren einfach nur sehr schöne Tage und möchten Danke sagen. Günter Herzog und Family – dass ihr dabei ward, Viktor Peters für das unglaubliche Küchen-Management und Gott für die Bewahrung, die wir nicht nur einmal erleben durften.